UltraschallKrankheiten und Schwangerschaft

Bestimmte Erkrankungen können sich bei dem Wunsch nach einem Kind als hinderlich erweisen – sie müssen jedoch nicht zwangsläufig auch bedeuten, dass diese Frauen nicht schwanger werden können, bzw. das Baby durch die damit verbundenen Faktoren wie zum Beispiel die Einnahme von Medikamenten u.v.m. geschädigt wird. Jedoch sollte man sich als Betroffene doch die Mühe machen, sich über die Gefahren und Risiken zu informieren, bevor es zu spät ist. Denn auch für die werdende Mutter kann eine Schwangerschaft im Falle einer gleichzeitigen Erkankung Risiken bergen.

Diabetes

Aufgrund der bei Diabetes-Patienten oft vorhandenen Nierenschädigung muss im Falle einer Schwangerschaft damit gerechnet werden, dass die Nieren in Folge dessen versagen. Vor der Schwangerschaft sollte zudem darauf geachtet werden, dass der Stoffwechsel optimal eingestellt ist – wenn dies nicht der Fall ist, so ist das Risiko einer Fehlgeburt, als auch Fehlbildungen beim ungeborenen Baby höher. Weitere Risiken, bzw. Risikofaktoren: Netzhautdegeneration und unbehandelte Arteriosklerose. Außerdem muss in der Schwangerschaft verschärft darauf geachtet werden, dass der Blutzucker optimal eingestellt ist.

Asthma

Damit Asthmatiker ein weitgehend beschwerdefreies Leben führen können, sind sie zumeist auf mehr oder weniger starke Medikamente angewiesen. Viele Frauen setzen diese im Falle einer Schwangerschaft jedoch ab, aus Rücksicht auf das heranwachsende Baby im Bauch. Dass sich aber auch der Mangel an Sauerstoff während eines Asthmaanfalls schädlich auf das Baby auswirken kann, ist vielen dabei vielleicht nicht bewußt. Wenn eine Patienten dauerhaft an Asthma leidet, so ist die Dosis der Medikamente meist relativ niedrig eingestellt, so dass man sich auch im Vorfeld keinerlei Sorgen um die Fruchtbarkeit machen muss. Allerdings sollte man diese sämtlichen Fakoren im Einzelfall besser mit seinem behandelnden Arzt abklären.

Epilepsie

Eines Vorweg - die Epilepsie zählt nicht zu den Erbkrankheiten. Um das Baby im Mutterleib jedoch bestmöglich zu schützen, sollte vor der Schwangerschaft ein beratendes Gespräch mit dem Arzt geführt werden. Generell kann man sagen – je weniger Medikamente und je geringer deren dosis, umso besser. Das komplette Weglassen der Medikamente sollte man tunlichst vermeiden, denn dies birgt erhöhte Risiken für die Mutter und das ungeborene Kind.

Bluthochdruck

Wenn man als Frau unter Bluthochdruck leidet und vor hat, schwanger zu werden, sollte man gemeinsam mit dem Arzt besprechen, ob die Medikamente dagegen gewechselt werden müssen, denn nicht alle Mittel gegen Bluthochdruck dürfen in der Schwangerschaft eingenommen werden. Darüber hinaus sollte der blutdruck während der Schwangerschaft in regelmäßigen Abständen kontrolliert und die Dosis der Medikamente gegebenenfalls angepasst werden.

Rheuma

Auch wenn man an Rheuma erkrankt ist und auf Medikamente angewiesen ist, sollte man zusammen mit dem Arzt abklären, welche Medikamente auch in einer Schwangerschaft genommen werden können und welche nicht. Allerdings wurde schon des öfteren darüber berichtet, dass sich die Symptome des Rheumas in der Schwangerschaft bessern, oder sogar ganz verschwinden. Nach der Entbindung müssen Rheuma-Patientinnen jedoch damit rechnen, dass sich die Symptome wieder verschlimmern können.

Essstörungen (Bulimie, Magersucht, etc.)

In einer Schwangerschaft ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass das Kind bestmöglich mit Vitaminen und Nährstoffen versorgt wird - im Falle einer Essstörung sollte man also besonders darauf achten, dass wichtige Vitamine und Nährstoffe notalls auch in Form von Präparaten zugeführt werden. Essstörungen können sich übrigens auch auf die Fruchtbarkeit auswirken, so dass es sein kann, dass  es erst gar nicht zu einer Schwangerschaft kommt. Wenn man an Übergewicht leidet, so ist während der Schwangerschaft für die Mutter das Riskio erhäht, an einer so genannten Schwangerschaftsdiabetes zu erkranken im umgekehrten Falle, also bei stark untergewichtigen Frauen, ist das Risiko einer Wochenbett-Depression erhöht.