schwangerNeues Leben

Mit dem Wissen um diese körperlichen Prozesse lässt sich die Erfolgsquote einer Schwangerschaft schon mal deutlich erhöhen, denn immerhin ist eine Frau nur über den relativ kurzen Zeitraum von ungefähr 12 bis 18 Stunden wirklich fruchtbar. Diese 12 bis 18 Stunden sind genau dann, wenn sich die reife Eizelle vom Eierstock gelöst hat und durch den Eileiter wandert mit dem Ziel, dann dort auf die Samenzelle des Mannes zu treffen – was eine Befruchtung zum Ziel hätte.

Aber nicht nur das ist für die Befruchtung relevant, sondern auch „der Part“ des Mannes, der immerhin seine Samenzellen bzw. Spermien zu diesem Unterfangen beisteuert. Diese haben nämlich eine höchst unterschiedlich lange Lebensdauer – fitte Spermien können so zum Beispiel rund fünf Tage im Körper einer Frau überleben, allerdings beträgt die Lebensdauer einer Spermie durchschnittlich zwei bis fünf Tage. Wenn man also um diese Prozesse und Fakten weiß, kann man dies also folglich bei seinen Planungen berücksichtigen, damit die Chancen auf eine Schwangerschaft steigen.

Wenn eine reife Eizelle im Eileiter der Frau auf die Samenzelle des Mannes trifft, spricht man von der so genannten Befruchtung – darunter ist jedoch ein ganzer Ablauf von Geschehnissen zu verstehen - angefangen bei dem Eindringen der Samenzelle in die Eizelle. Beide Zellen beherbergen jeweils einen Zellkern – die beiden Zellkerne verschmelzen innerhalb von 24 Stunden nach dem Eintreten der Samenzelle in die Eizelle. Aus den beiden verschmolzenen Zellkernen ensteht ein neuer Zellkern, der nun Erbmaterialien sowohl von der Frau, als auch vom Mann birgt. Erst nach diesem abgeschlossenen Prozess spricht man von einer Befruchtung und auch das Ei kann nun nicht mehr nur befruchtete Eizelle sondern auch Embryo genannt werden.

Nach der Befruchtung wandert die befruchtete Eizelle durch den Eileiter zur Gebärmutter, wo sie sich dann einnistet. Nach rund 10 Tagen kann die Schwangerschaft dann auch anhand einer Hormon-Untersuchung nachgewiesen werden. Das Geschlecht des Kindes wurde bereits bei der Befruchtung bestimmt, es richtet sich danach, ob sich eine X- oder eine Y-Samenzelle mit der Eizelle verbindet.