Der weibliche ZyklusDer Zyklus einer Frau kann dabei durchaus eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen, denn nicht an allen Tagen ist die Fruchtbarkeit gleich hoch. Ab dem Zeitpunkt der ersten Monatsblutung ist der Körper einer Frau praktisch darauf eingestellt, schwanger zu werden – dies äußert sich durch die einmal im Monat auftretende Menstruation. Bei der Menstruation handelt es sich jedoch nur um eine Phase in einem Zyklus, der zwischen 25 und 35 Tagen dauert, dies ist bei jeder Frau unterschiedlich. Als Zyklus bezeichnet man den Zeiraum vom ersten Tag der Menstruation bis zum ersten Tag der darauf foldenden Menstruation.
Jede Frau besitzt von Geburt an eine bestimmte Menge an Eizellen, die sich in den Eierstöcken befinden – die Menge dabei kann mitunter auch bis zu 400.000 betragen. Geschützt werden diese Eizellen über die Jahre bzw. eigentlich sogar Jahrzehnte von dem so genannten Eibläschen, auch follikel genannt, welches die Eizelle umhüllt. Wenn eine Frau dann geschlechtsreif ist, schüttet das Gehirn ein bestimmtes Hormon aus, welches den allerersten Zyklus im Leben einer Frau praktisch startet. Ab dem Zeitpunkt der Pubertät wiederholen sich diese Zyklen rund 30 Jahre lang und enden erst mit der so genannten Menopause der Frau, auch „die Wechseljahre“ genannt.
Die Hormone veranlassen schließlich, dass sich ein Ei von den anderen absetzt und heranreift. Anschließend löst sich die dann reife Eizelle von dem Eierstock, was gemeinhin auch als Eisprung bezeichnet wird. Das Ei begibt sich auf seine Reise durch den Eileiter und landet dann bei der Gebärmutter; diese ist – auch aufgrund einer hormonellen Einwirkung – darauf vorbereitet und nun so entscheidet dann der weitere Verlauf, ob das Ei entweder befruchtet wird und sich in der Gebärmutter einnistet oder aber, es findet keine Befruchtung statt und es folgt der Abbau der Gebärmutterschleimhaut – was sich dann durch die monatliche Regelblututng bemerkbar macht, denn die Reste der Gebärmutterschleimhaut werden abgestossen.